Studentenjobs – Tipps und Infos zu Nebenjobs für Studenten

Veröffentlicht am 27. März 2012

An dieser Stelle möchten wir euch einige Tipps zum wichtigen Thema Nebenjobs für Studenten geben.

Viele Studenten sind an Nebenjobs interessiert und aus diesem Grund ist die Konkurrenz, vor allem in größeren Städten, groß. Pingelig sollte man deshalb in Zeiten von Studiengebühren und steigenden Lebenshaltungskosten nicht sein. Manchmal muss man auch weniger anspruchsvolle Jobs akzeptieren und sich auf flexible Arbeitszeiten einstellen.

Zunächst einmal möchten wir euch verschiedene Bereiche bzw. Branchen vorstellen, in denen Studentenjobs denkbar sind:

1.) Café, Schnellrestaurant, Kino etc.

Wer gerne mit Menschen zu tun hat, ist in diesen Bereichen bestens aufgehoben. Oft sind hier allerdings flexible Arbeitszeiten gefragt – gerade in der Gastronomie. Wer einen Job in diesen Branchen sucht, dem sei zu empfehlen, direkt auf die Betreiber bzw. Mitarbeiter des Unternehmens bzw. des Cafés oder Restaurants zuzugehen, da Stellen manchmal nicht offen ausgeschrieben werden und dies auf Eigeninitiative schließen lässt.

2.) Fabriken, Fließband, Putzen etc.

Wem der Kontakt zu Menschen nicht so wichtig ist und wem (teilweise) körperliche Arbeit nichts ausmacht, kann sich in diesen Bereichen ein Nebenjob aussuchen. Auch für solche Jobs werden oftmals flexible Arbeitszeiten gefordert. Diese Art von Nebenjobs findet man am besten über örtliche Zeitungsannoncen oder Studentenjob-Portale (Infos hierzu weiter unten).

Teilweise kann es auch sein, dass Privatleute einen Job im Haushalt (Putzen o.ä.) zu vergeben haben. Am besten, ihr fragt im Bekanntenkreis herum, ob dies der Fall ist.

3.) Nebenjob als studentische Hilfskraft

Sehr gefragt sind in der Regel Nebenjobs in Fakultäten, Universitätsbibliotheken etc. So beschäftigt man sich hier im Idealfall gleichzeitig mit dem Thema seines Studiums und schlägt somit „zwei Fliegen mit einer Klappe“.

Um an solche Jobs zu gelangen, sollte man sich über die Hochschul-Homepage informieren, ob aktuell Jobs vergeben werden. Schaden kann es auch nicht, direkt bei der Fakultät bzw. Abteilung anzufragen, da nicht immer alle Stellen, die vergeben werden, öffentlich ausgeschrieben werden.

4.) Nachhilfe bei Privat oder Nachhilfe-Unternehmen oder Babysitter bzw. Kinderbetreuung

Über Zeitungsannoncen oder Bekannte kann man einen Job gelangen, bei dem man sich entweder um Kinder kümmert, als Babysitter fungiert oder Kindern oder Jugendlichen Nachhilfe gibt oder diese bei den Hausaufgaben unterstützt. Diese Nebenjobs sind vor allem für Studenten interessant, die Kinder mögen und gerne Nachhilfe geben. Am besten sollte es sich natürlich um Fächer handeln, die etwas mit dem eigenen Studium zu tun haben.

Solche Jobs werden meist über Zeitungsannoncen, Job Portale (Infos weiter unten) oder über Bekannte, also Beziehungen vergeben. Außerdem kann man bei Nachhilfe-Unternehmen direkt anfragen, ob sie Aushilfskräfte suchen. Studenten sind für diese Firmen in der Regel beliebt.

5.) Freiberufliche Tätigkeiten, z.B. über das Internet

Immer beliebter sind Tätigkeiten von zuhause aus, meist über den Computer. Hier gibt es im Internet verschiedene Möglichkeiten, Geld zu verdienen.

Voraussetzung ist, dass man beim Finanzamt ein Gewerbe oder eine freiberufliche Tätigkeit anmelden. Hierzu sind einige formelle Schritte notwendig. Außerdem ist es in der Regel notwendig, dass eine jährliche Einnahmen-Überschuss-Rechnung angefertigt wird. Meist ist es sinnvoll, Umsatzsteuerfreiheit zu beantragen, was unter gewissen Freigrenzen möglich ist.

Wer diese formellen Hürden gemeistert hat, kann sich beispielsweise durch das Schreiben von Texten aller Art etwas dazuverdienen. Dies ist beispielsweise über die Plattform Textbroker.de möglich. Hier wird man je nach Qualität der Texte, die man einreicht, in eine bestimmte Kategorie eingeteilt und verdient so entsprechend unterschiedlich.

Wenn man einen eigenen Blog erstellt hat oder betreibt, kann man über Plattformen wie Hallimash.com, Trigami oder Ranksider Beiträge auf dem eigenen Blog veröffentlichen und hierfür Geld erhalten. Über eine regelmäßige Auszahlung der Betreiber dieser Website wird einem das verdiente Geld auf dem Konto gutgeschrieben.

Es gibt viele weitere Möglichkeiten, nebenbei über das Internet Geld hinzuverdienen, leider auch unseriöse Methoden. Aufgrund der enormen Vielfalt und Fülle dieser Thematik können wir an dieser Stelle allerdings nicht tiefer ins Detail gehen.

Weitere Infos zu Einkommensgrenzen, Sozialversicherung usw. gibt es hier auf dieser Seite.

6.) Bezahlte Praktika

Zwei Fliegen mit einer Klappe kann man auch mit einem bezahlten Praktikum schlagen. So sammelt man praktische Erfahrungen für das spätere Berufsleben und erhält hierfür auch eine Bezahlung. Wichtig ist hier, darauf zu achten, dass das Praktikum nicht unterbezahlt ist. Außerdem vergüten nicht alle Firmen Praktika.

Im Folgenden haben wir euch noch einige Tipps zum Thema Studentenjobs / Nebenjobs für Studenten zusammengestellt:

1.) Studium nicht vernachlässigen

Auch wenn bei einem neuen Nebenjob die Motivation am Anfang meist groß ist, sollte man beim Festlegen der wöchentlichen Stundenzahl für den Nebenjob im Klaren sein, dass man wohl weniger Zeit für das Studium an für sich hat. Fatal wäre es, wenn der Aufwand eines Studentenjobs die Noten verschlechtert und somit das Studieren beeinträchtigt, man womöglich gar durch Prüfungen fällt, weil einem die Zeit für das Lernen fehlt und man den Fokus auf das Studium nicht beibehalten kann.

Wenn man bei einem bestehenden Job merkt, dass das Studium beeinträchtigt wird, sollte man die Stundenzahl für den Nebenjob entsprechend reduzieren.

2.) Studenten-Nebenjobs passend zu Hobbies oder Interessen

Im Idealfall sollte der Nebenjob Spaß machen und wenn möglich, sogar zu Hobbies oder Interessen passen. Leider ist dies in vielen Fällen und je nachdem, welche Interessen man hat, allerdings auch nicht einfach. Spaß macht meistens auch ein Nebenjob als studentische Hilfskraft, wenn es sich um die eigene Fakultät handelt und sich die Themen von Studium und Nebenjob somit überschneiden.

3.) Direkt auf Firmen oder Betreiber von Kinos, Cafés etc. zugehen

Oft werden Stellen nicht öffentlich ausgeschrieben bzw. schon, bevor der Besitzer oder Betreiber diese ausgeschrieben hat, vergeben. Deshalb sollte man Eigeninitiative ergreifen und direkt anfragen, ob es noch freie Jobs gibt.

Manchmal kann man sich dann auch in „Wartelisten“ eintragen lassen, so dass man informiert wird, sobald Studentenjobs frei werden.

4.) Portale mit Stellenausschreibungen & lokale Zeitungen

Zum einen kann man lokale Tageszeitungen nach freien Stellen durchforsten, andererseits können spezielle Portale für Studentenjobs weiterhelfen. Hierzu haben wir euch folgende Studentenjob-Portale recherchiert: www.studentenjobs24.de und www.jobmensa.de.

5.) Freigrenzen bei BAföG und Kindergeld beachten

Man sollte genau ausrechnen, inwiefern unter Umständen Freigrenzen für das BAföG und das Kindergeld überschritten werden. Denn wenn sich später herausstellt, das diesbezüglich Leistungen gestrichen werden, kann dies ärgerlich sein.

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