Effektiver Studieren – Tipps und Infos zum Lernen während des Studiums

Veröffentlicht am 2. Juni 2016

Im Folgenden möchten wir euch einige Informationen geben, wie ihr während des Studiums effektiver lernen könnt.

Das Thema „Lernen“ begleitet uns seit der Geburt das ganze Leben lang. Wir lernen zu laufen, zu sprechen, zu lesen, zu schreiben und vieles, vieles mehr. Sei es bewusst oder unbewusst, freiwillig oder unfreiwillig. Vor allem im Alltag lernen wir vieles, ohne groß darauf zu achten.
Doch während der Schul-, Ausbildungs- und Studienzeit ist es oft so, dass wir uns mit dem Lernen häufig schwer tun. Wir sind schnell abgelenkt und wenig aufnahmefähig, wenn es um Themen geht, die bei uns auf kein Interesse stoßen. Es fehlt an Motivation und Konzentration. Damit sind wir auch schon bei einem ganz wichtigen Punkt, wenn es um erfolgreiches Lernen geht.

Konzentration ist ein ganz wichtiger Faktor, wenn man etwas lernen will. Es ist die Fähigkeit, alles auszublenden, was einen ablenken könnte. Zum Beispiel beim Lesen eines Buches fokussiert man sich ohne große Anstrengungen auf den Inhalt der Lektüre, sogar, wenn der Fernseher nebenher läuft.
Soll man sich aber bewusst auf etwas konzentrieren, fällt es einem oft sehr schwer.

Hier ein paar Hinweise, wie man sich besser konzentrieren und somit effektiver lernen kann:

Richtiges Frühstück

Bevor man sich Gedanken über den Tag und seine Aufgaben macht, sollte man ausgewogen und nahrhaft frühstücken. Eine kohlenhydrat- und ballaststoffreiche Mahlzeit am Morgen liefert dem Gehirn genügend Energie, um das Gedächtnis leistungs- und reaktionsfähiger zu machen. Das ein gutes Frühstück die Konzentration verbessert, kann auch hier auf stern.de in einem Artikel vom 23.04.2012 nachgelesen werden.

Ruhiger und störungsfreier Arbeitsplatz

Der Schreibtisch muss aufgeräumt sein. Auf ihm sollte nur das Material liegen, das für die Lernaufgabe notwendig ist. Auch müssen alle Ablenkungsgegenstände, wie Handy, Fernseher und Computer, wenn er nicht zum Lernen gebraucht wird, ausgeschaltet werden. Außerdem sollte der Arbeitsplatz gut belüftet und beleuchtet sein.

Lernstoff strukturieren

Wie heißt es so schön, „Ordnung ist das halbe Leben!“. Ähnliches gilt auch für das Lernen. Bringt man Struktur in seinen Lernstoff, etwa durch das Bilden von Lernblöcken, kann man sich das Studieren erleichtern. Beispielsweise kann man sich mit Kapitelüberschriften, in Anlehnung an die Vorlesung, den Lernstoff sinnvoll einteilen und dann Block für Block abarbeiten.

Lernen zur richtigen Zeit

Beim Lernen sollte man auch seinen Biorhythmus berücksichtigen und die Lernzeit seinem Aktivitätslevel anpassen. Beispielsweise sollte jemand, der ein „Morgenmuffel“ und eher nachtaktiv ist, am Abend und in der Nacht lernen und nicht in den Morgenstunden.

Pausen gönnen

Genauso wichtig wie das Lernen selbst, sind auch die Pausen. Darum ist es wichtig, sich beim Lernen genügend Auszeiten zu gönnen. Man braucht deswegen auch kein schlechtes Gewissen zu haben, denn das Gehirn prägt sich das Erlernte auch in den Lernpausen weiter ein. Die Unterbrechungen sollten vorher festgelegt und aktiv gestaltet werden. Genauere Infos zur Pausengestaltung findet man unter diesem Link bei der Psychologischen Studentenberatung Wien (www.studentenberatung.at).

Lerntechniken

Es gibt es eine Vielzahl verschiedenster Techniken, wie das Lernen erfolgreich gestaltet werden kann. Doch in dieser Methodenvielzahl liegt auch die Schwierigkeit, die richtige Lerntechnik zu finden. Darum möchten wir hier auch nur einen kurzen Überblick der gängigsten Methoden geben. Zu den bekanntesten Lerntechniken zählen die Loci-Methode, die SQ3R-Methode, das Mind-Mapping und das Karteikartenlernen.

Die Loci-Methode arbeitet mit Assoziationen und eignet sich für umfangreichen Lernstoff. Die SQ3R-Technik wurde von Francis Robinson entwickelt und hilft bei der Bearbeitung von Texten. Sie ist aber sehr zeitintensiv. Ähnlich wie die Loci-Technik ist auch das Mind-Mapping ein Assoziationsprogramm. Mit dieser Methode lassen sich viele Informationen eines Themenschwerpunktes einprägen. Dagegen liegt der Vorteil des Karteikartenlernens in der Komprimierung von Inhalten und der Wiederholung sowie Kontrolle des bisher erlernten Stoffes.

Wer tiefer in diese Materie einsteigen möchte, kann sich zum Beispiel hier auf Wikipedia weitere Informationen einholen. Die vorgestellten Lernmethoden sind hier übersichtlich dargestellt und in den jeweiligen Artikel im Detail beschrieben.

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