Wohnen während des Studiums: WG, Wohnheim oder doch lieber eine eigene Wohnung?

Veröffentlicht am 12. Juli 2017

Die Freude ist groß, sobald die Zusage für einen Studienplatz im Briefkasten liegt. Jetzt wird es allerdings auch Zeit, sich schnell um die wichtigen Vorbereitungen zu kümmern. Dazu gehört nicht zuletzt die Wohnungssuche, denn oft studiert man außerhalb der Heimatstadt.

Bevor man sich auf Wohnungssuche begibt, ist es wichtig, zu wissen, was man eigentlich genau will. Wenn der Wunsch nach einer eigenen Wohnung überwiegt, ist es verschwendete Liebesmüh, nach WG-Zimmern zu suchen oder gar mehrere Besichtigungen durchzuführen. Daher ist der erste und wichtigste Schritt, sich über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Wohnmöglichkeiten während des Studiums Klarheit zu verschaffen.

Das WG-Zimmer

Das WG-Leben kann viele Vorteile haben. Zunächst ist es deutlich günstiger, sich die Miete für eine größere Wohnung zu teilen, als ganz alleine die Kosten für eine kleinere Wohnung zu tragen. Das gilt insbesondere auch für die Nebenkosten. Des Weiteren kann durch das Zusammenleben mit anderen Menschen schnell Anschluss in einer neuen Stadt gefunden werden. Allerdings kann es auch zu Reibereien und Problemen innerhalb der Wohngemeinschaft kommen, gerade wenn es unterschiedliche Vorstellungen bei Themen wie Sauberkeit oder Nachtruhe gibt. Wenn bereits im Vorfeld klar ist, dass man wenig tolerant gegenüber anderen Sauberkeitsstandards ist, dann sollte man womöglich lieber die Finger vom WG-Leben lassen.

Das Wohnheim

Wohnheime befinden sich meist in Trägerschaft der Studierendenwerke der jeweiligen Stadt und sind daher sehr günstige Wohnmöglichkeiten für Studierende. Nicht jedes Wohnheim bietet Einzelapartments an und daher gilt auch hier, dass man sich überlegen sollte, ob man mit Mitbewohnern klarkommen kann oder nicht. In einigen Wohnheimen sind Wohngemeinschaften mit bis zu 15 Mitbewohnern keine Seltenheit. Das Wohnheim ist eine der günstigsten Alternativen, aber man muss sich hier auch auf ständigen Trubel einstellen. Das kann Stress verursachen und im schlimmsten Fall vom Lernen abhalten. Daher ist diese Option mit Vorsicht zu genießen.

Die eigene Wohnung

Für viele Studierende ist dies der große Traum. Endlich ist man hier Herr im eigenen Reich. Allerdings sind Single-Wohnungen auch heiß begehrt auf dem Wohnungsmarkt und dementsprechend nicht gerade preisgünstig. Wenn man für sich selbst bereits entschieden hat, dass die eigene Wohnung unverzichtbar ist, weil man sich nur so auf das Studium konzentrieren kann, dann sollte einem dies auch eine entsprechende Investition wert sein. Durch genaue vorherige Planung, lässt sich auch die Kaution stemmen und dem trauten Heim steht nichts im Wege.

Weiterführende Links

Studentenwerke in Deutschland
Kreditvergleich von Smava
Wohnungsportal für Studenten
Infos rund um die Nebenkostenabrechnung
Tipps zur Wohnungssuche

Bild: © istock.com/AntonioGuillem

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